Eine Feier für die Symbiose von Natur und Kunst

Die Aschaffenburger Altstadtfreunde und der Bildhauer Konrad Franz stiften der Stadt einen Baum im Gartendenkmal Schöntal

[kunst] [kultur] [klima] ist das Motto der Kulturtage. Für die Aschaffenburger Altstadtfreunde und den Bildhauer Konrad Franz ist dies der Anlass, einen Baum zu pflanzen. Holz ist sein Werkstoff. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, CO2-Speicher und bietet vielfältige Möglichkeiten des Ausdrucks und der Bearbeitung. Franz arbeitet nur mit einheimischen Bäumen, die ohnehin gefällt werden mussten. Trotzdem ist er dem Material verpflichtet und pflanzt immer wieder neue Bäume. So auch jetzt im Rahmen der Kulturtage. Zusammen mit den Altstadtfreunden wird er einen Baum im Landschaftsgarten Schöntal einsetzen. Es wird eine widerstandsfähige Kirsche sein, die Insekten und Vögeln Nahrung bietet.

Der Baum selbst kann erst im Herbst gepflanzt werden. Deshalb wurde bereits jetzt im Sommer an dem für den Baum vorgesehenen Ort eine Holzskulptur aufgestellt. Die Aktion greift das Motto der Kulturtage auf und weist auf den Zusammenhang von Natur und Kultur hin. Für die Aschaffenburger Altstadtfreunde ist ihr Engagement auch ein Dank an das städtische Gartenamt für die Pflege des „Grünen Erbes“ und den Erhalt der wunderbaren Gartendenkmäler. Josef Forman, Vorsitzender der Altstadtfreunde: „Unsere Landschaftsgärten sind die grünen Lungen der Stadt und zugleich Kunstwerke. Die Idee, im Herbst einen Baum im Schöntal zu pflanzen, aber jetzt schon eine Skulptur, geschnitzt aus einer alten Eiche, aufzustellen, steht für das, was Kultur ausmacht: künstlerisches Schaffen und Respekt vor der Natur.“

Foto oben: Dirk Kleinerüschkamp, Referent für Bau und Stadtentwicklung, Martin Völker vom Garten- und Friedhofsamt und Kulturamtsleiter Burkard Fleckenstein im Kreis der Aschaffenburger Altstadtfreunde mit ihrem Vorsitzenden Josef Forman und dem Bildhauer Konrad Franz.