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Die umfassende Retrospektive zeigt das vier Jahrzehnte umspannende künstlerische Lebenswerk des Berliner Malers Clemens Gröszer (1951–2014). Vor allem sind es die Porträts und Aktbilder – fast lebensgroß und überwiegend weiblich –, in denen Gröszer nicht nur die oberflächliche Erscheinung wiedergab, sondern das Wesenhafte – in einigen Fällen brachte er auch das Magische hinter der Persönlichkeit zur Anschauung.
Gröszer lenkt den Blick in seinem „veristischen Welttheater“ ebenso auf Vertreter von vorrangig großstädtischen Subkulturen wie Goths, Punks und Prostituierte, als auch auf bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie professionelle Mannequins, Schauspielerinnen, Schriftsteller und Maler – und immer wieder auch auf Personen aus seinem näheren Umfeld. In den farbintensiven Darstellungen bediente sich Gröszer Allegorien und Symbolen, um dem Offensichtlichen weitere Erzählebenen zu geben und setzte sich damit in eine lange kunsthistorische Tradition.

Der Künstler offenbart und entzieht uns das Mysterium Mensch gleichzeitig. Besonders spannend sind die zahlreichen Selbstbildnisse, in denen er sich und seine Arbeitsweise kritisch reflektiert.

Eintritt: 3,50 Euro, erm. 2,50 Euro | Kinder, Schulklassen, Jugendgruppen frei

ÖZ: Di.–So., 9–18 Uhr

www.museen-aschaffenburg.de


Clemens Gröszer, El Gordo, 1983/85, Öl, Collage auf Rupfen, 90 x 70 cm, Privatbesitz Berlin | Foto: Wolfgang Schönborn

Details

Beginn:
16. März
Ende:
25. Juli
Eintritt:
€ 3,50
Veranstaltungskategorie:
www.museen-aschaffenburg.de

Veranstaltungsort

Schlossmuseum, Schloss Johannisburg
Schloßplatz 4
Aschaffenburg, 63739