Von Zirkus bis Apostel

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Sonderausstellung: Tafelgeschirr aus der Sammlung K. Wilhelm

Wo besser als im Pompejanum, dem klassizistischen Nachbau eines römischen Hauses, ließe sich Tafelgeschirr der Römer präsentieren? Ermöglicht wird dies durch eine großzügige Schenkung, die der Münchener Sammler K. Wilhelm kürzlich den Staatlichen Antikensammlungen machte. Seine einzigartige Sammlung nordafrikanischer Tongefäße sucht weltweit ihresgleichen. Im Pompejanum wird sie erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung informiert über Vorläufer und Produktionsweisen römischer Feinkeramik aus Nordafrika; ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem reichen Bilderschmuck. In ihm wird nicht zuletzt der Wandel von einer heidnischen zu einer christlich geprägten Lebenswelt deutlich.

Die vorzüglich erhaltenen Gefäße der Sammlung Wilhelm, ergänzt um Leihgaben aus der Archäologischen Staatssammlung München, gewähren einen faszinierenden Einblick in eine längst vergangene Alltagswelt, der man ihre Freude an ausgefallenen Formen und Bildern anmerkt.

Eintritt: 6 Euro, erm. 5 Euro; bis 18 Jahre frei | 
Museumsnacht, 9.7.: nur mit MN-Ticket | VVK-Stellen
Öffnungszeiten: Di.–So. 9–18 Uhr
Museumsnacht, 9.7.: 19–0.30 Uhr, letzter Einlass 24 Uhr
www.schloesser.bayern.de

Foto: Die Schüssel ziert die Darstellung eines siegreichen Wagenlenkers. Die Reliefs wurden Modeln geformt und auf den getöpferten Gefäßkörper appliziert; spätes 2./ frühes 3. Jh. n. Chr.; hergestellt wohl in Nordosttunesien.
© Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, Renate Kühling

Details

Datum:
9. Juli
Zeit:
19:00–00:30
Eintritt:
Nur mit Museumsnachtticket
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Pompejanum
Pompejanumstraße 5
Aschaffenburg, 63739
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