Wolfram Eder

Wolfram Eder

„Lebenskreise – Künstlerporträts“

Aschaffenburg wird geprägt von einer aktiven, zeitgenössischen Kunstszene. Wolfram Eder kennt nicht nur die Aschaffenburger, sondern – selbst Teil dieses Kreises – auch die hiesigen Künstler. Für ihn sind seine Fotografien eine Art Tagebuch, in dem er Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen festhält. Mit individuellen Aufnahmen wirft er einen Blick auf die Persönlichkeit seines Gegenübers. Die Sicht von außen und der langjährige Einblick in die Verhältnisse ermöglichen ihm eine „vertraute Distanz“. Das Lebensumfeld der Porträtierten ist stets Teil der Bildkomposition. Oft werden Profession und Passion der Dargestellten zum Schlüssel der Bilderzählung. Dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt, reduziert auf das Wesentliche, das Gesicht, eine Geste. Im Idealfall offenbart sich ein Eigenleben, das keine vermittelnden Worte mehr braucht.

„Gerade durch die Frontalität und den Einsatz des jeweils verfügbaren Lichtes besitzen die Fotografien nichts Voyeuristisches, sondern werden von der Spannung zwischen Porträtiertem und Porträtierenden getragen.“ (Peter Weiermair, Frankfurter Kunstverein)

„Diese Gewissenhaftigkeit und das künstlerische Gespür für den richtigen Augenblick […] sind ebenso Voraussetzung für das Gelingen des Bildes wie die Empathie, die Eder seinen Porträtierten entgegenbringt.“ (Alexander Bruchlos, Main-Echo)

Vita

  • 1955: Geboren in Gießen/Lahn
  • Studium Kommunikationsdesign an der FH Darmstadt und der Gesamthochschule Kassel
  • Lebt und arbeitet seit 1977 in Aschaffenburg
  • Schwerpunkte: Reportage, People, Porträt
  • 1982: Erste Ausstellung „Schwarzweiße Begegnungen“ im Frankfurter Kunstverein
  • Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen
  • Vertreten in privaten und öffentlichen Sammlungen

www.wolframeder.de
www.museen-aschaffenburg.de