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Premiere des neuen Festivals mit Konzerten, Führungen, Open-Air-Kino und mehr

15 Uhr: Eröffnungskonzert mit Ariane Toffel und Georg Wagner
2018 wurden Ariane Toffel und Georg Wagner als Nachfolger des verstorbenen Carillonneurs Wilhelm Ritter zu Stadtcarillonneuren von Aschaffenburg ernannt. Sie sind somit verantwortlich für die traditionsreiche Konzertreihe einschließlich des jährlichen Carillonfestivals im August. Seit Februar 2019 sind sie ebenfalls die Stadtcarillonneure von Bonn-Bad Godesberg. Das dortige Carillon haben sie durch regelmäßige Spielzeiten und Konzerte zu neuem Leben erweckt. Im Dezember 2020 wurden sie zu Carillonneuren am großen F.W. Schilling-Carillon in St. Josef, Bonn-Beuel ernannt. Intensive Studien und Einladungen zu Konzerten führten sie inzwischen zu über 60 Carillons in Europa.
Eintritt: frei

15.30 (für Erwachsene) und 16.15 Uhr (für Kinder): Führung in den Glockenturm
Seit über 50 Jahren erklingt Glockenmusik vom Ostturm des Schlosses Johannisburg. Und dreimal täglich schicken die Glocken bekannte Melodien über die Stadt. Doch woher kommt die Musik und wie entsteht sie? Die Aschaffenburger Stadtglockenspieler Ariane Toffel und Georg Wagner zeigen es im Rahmen von Führungen zur Spielerkabine im achten Stockwerk des Turms. Sie erläutern die Funktionsweise dieses rein öffentlichen Musikinstrumentes und bei ihren Vorführungen kann man ihnen auf die Finger schauen. Vor allem in den Kinderführungen wird dies zu einer spannenden Reise in die verborgene Welt des Carillons.
Eintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro

16 Uhr: Kinderkonzert mit Ariane Toffel und Georg Wagner
Eintritt: frei

17 und 19 Uhr: Konzert mit Luc Rombouts
Dr. Luc Rombouts (*1962) studierte Klassische Philologie und erwarb einen MBA an der Universität Leuven (Belgien). Er absolvierte 1987 die Königliche Carillon-Schule „Jef Denyn“ in Mechelen. Er ist Stadtcarillonneur von Tienen (Belgien), Universitätscarillonneur von Leuven (Belgien) und Carillonneur von Park Abbey in Leuven. Er gibt Konzerte in Europa und Nordamerika und tritt auf Festivals und Kongressen auf. Darüber hinaus ist er Dozent für Carillongeschichte und Campanologie an der Carillon-Schule in Mechelen.
Luc Rombouts schrieb mehrere Bücher über das Carillon, darunter das preisgekrönte Carillon-Geschichtsbuch Zingend brons, das 2014 unter dem Titel Singing Bronze auf Englisch veröffentlicht wurde. 2016 promovierte er cum laude an der Universität Utrecht mit einer Dissertation über den Ursprung des Carillonspiels.
Luc Rombouts koordinierte das Projekt, das 2014 zur Anerkennung der belgischen Glockenspielkultur als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO führte. Er ist Präsident des Belgischen Carillon Heritage Committee und Vorstandsmitglied der Königlichen Carillon-Schule „Jef Denyn“ in Mechelen (Belgien), außerdem Mitbegründer des International Network of War Memorial and Peace Carillons mit Sitz im Friedenspalast in Den Haag (Niederlande).
Eintritt: frei

18 Uhr: Percussion-Ensembles der Städtischen Musikschule (Leitung: Wolfgang Umber)

20 Uhr: Open-Air-Kino „Willkommen bei den „Sch’tis“
Schlimmer hätte es nicht kommen können: Postdirektor Philippe Abrams wird ausgerechnet in den hohen Norden versetzt. Dort, so die weit verbreitete Überzeugung der Franzosen, erwarten ihn Dauerregen, eisige Temperaturen und volltrunkene Barbaren. Doch die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus …
Die erfolgreichste französische Komödie aller Zeiten begeisterte ebenso in Deutschland und avancierte auch hier schnell zum Kultfilm.
Eintritt: frei – Spenden zum Erhalt des Carillons erbeten

Fotos: Till Benzin (Carillonglocke); Christian Michel (Ariane Toffel und Georg Wagner)

Details

Datum:
1. Juli
Zeit:
15:00–23:30
Eintritt:
Siehe jeweilige Veranstaltung
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Schlosshof, Schloss Johannisburg
Schloßplatz 4
Aschaffenburg, 63739
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